Auch dieser Ort war schon in prähistorischer Zeit bewohnt. Seinen jetzigen Namen erhielt er zur Zeit der Langobarden, al shier eine Arimannia entsstand. Die Arimanni waren die freien Langobarden, die das Recht hatten, Waffen zu tragen und die vom König für den Kontrolldienst über das Territorium Güter empfingen. Über Jahrhunderte erhielten diese Langobarden Traditionen, Gesetzt und eigene Namen aufrecht und hier bildeten sie von den ursprünglichen römischen Siedlungen getrennte Wohnbereiche. Der Name Bardolino hieße also "kleine langobardische Siedlung. Im 10. Jh. Drägten die Auflösung des karolingischen Kaiserreichts und die ungarischen Invasionen Langobarden und Römer, sich zu vereinen. Sie bauten ein Kastell und Mauern um den Wohnbereich am See. Wenn man asu Garda kommt, sieht man gleich die romanische Kirche von San Severo aus dem Ende des 11. Jahrhunderts. Diese kirche war von der Pfarre in Garda abhängig, bis der Ort im 15. Jh. Selbst zur Pfarrgemeinde wurde.
Fast gegenüber liegt die verlassene Kirche von Santa Maria della Misericordia, sie war als Kirche der Disziplin bekannt, weil sie von dieser Ordensbrüderschaft benutzt wurde. Wenn man den See hinunter geht, sieht man die Villa delle Rose, die, wie andere Villen, Ende des 19. Jh. restauriert wurde, um mit den sich abwechselnden Farben ockergelb und rostrot, einem Hinzufügen von Zinnen und zur Seeseite einem Vorbau mit Dreipassfenstern und einer breiten Treppe, die in den typisch italienischen Garten führt, ein Scheinmittelaltrer zu kreieren.
Direkt am See steht ein Turm. erblieb vom Kastell aus dem 10. Jh. übrig, das den Ort verteidigte, witer vorne ist Villa Bottagisio, das jetzige Rathaus und danach Piazza Matteotti mit der mächtigen Pfarrkirche im Hintergrund.
Geht man in Richtung Kirche ist auf der linken Seite ein kleiner durch einen dekorierten Holzvorbau und ein Eisengitter geschützter Altar mit einem Fresko der Madonna del Latte (Madonna der Milch).
Gegenüber befindet sich Palazzo Campostrini und, weiter vorne, ein Haus mit Freskenausschnitten, welche Maria Verkündigung in eine kräftigen lapislazzuli-blau darstellen. Wenn man die Straße am See weiter geht, kommt man zur Loggia Rambaldi. Es ist nur die Loggia geblieben, denn der Rest der Villa wurde vom nahe gelegenen Gut Rizzardi-Guerrieri vereinnahmt, das ist eine Häusergruppe aus dem 15. und 16. Jh., die bei der Restaurierung im 19. Jh. uniform gestaltet wurde.
Ein Vorzug dieses Gutes ist der emorme Garten mit einer großen Auswahl an Zierhölzern. Wenn man an derl Villa entlang geht, kommt man zu einem der alten Eingangstore der Stadt. Ganz in der Nähe sieht man auch einen noch verbliebenen Turm mit Zinnen und, in einer Ecke der alten Mauern, wurde im 19. Jh. eine Sternwarte errichtet.
BARDOLINO am Gardasee – Wellness - Aktivurlaub
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