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malcesine am Gardasee

 MALCESINE AM GARDASEE

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www.datino.it
Albergo da Tino Malcesine
www.datino.itinfo@datino.it
+39 045 7400312 ab € 37,00 pro Person
Wenn man vom Norden kommt ist Malcesine die erste Gemeine der Provinz Verona, zu der auch die Fraktionen Navene, Campagnola, Val di Sogno und Cassone gehören. Wie einige vorgesschichtliche Überreste zeigen, war der Ort schon in der Antike bewohnt und wurde dann zu einer römischen Siedlung; aus der Zeit gibt es einige Gräber und eine Inschrift, die an die Erneuerung des der Göttin Isis gewidmeten Tempels erinnert. Wahrscheinlich war der Ort schon zur Zeit der gotischen Kriege eine Festung, die Langobardischen verstärkten das Kastell, vielleicht nach dem Einfall der Franken 590, an den Diakon Paulus in seiner "Historia Longobardorum" erinnert. Die Franken ließen sich hier in der zweiten Hälfte des 8. Jh. fest nieder und ihr König Pippin der Kleine begegnete hier den heiligen Eremiten Benigno und Caro. Mit den Franken wurde diese Gegend zum Lehen des Bischofs von Verona. Im 10. Jh., mit den ungarischen Invasionen, erhielt Malcesine, so wie auch andere umliegende Ortschaften von König Berengar die Genehigung, sich mit Mauern einzufrieden.

Im 12. Jh. erwarben die Familien aus Malcesine Fischereivorrechte, sowie Anrechte zur Nutzung der Weiden auf dem Baldo, und die Ortschaft stieg zur Gemeinde mit einem eigenen Statut auf. Diese Privilegien und Rechte wurden auf die männlichen Erben der ursprünglichen Familien übertragen bis Napoleon sie zu Beginn des 19. Jh. abschaffte. Im 12. Jh. kam Malcesine unter die Kontrolle der Gemeinde Verona, die zwar einerseits die Autonomie des Ortes einschränkte, andererseits aber Schutz garantierte und im 13. Jh. schloss es, zusammen mit weiteren neun Landgemeinden einen Bund, die "Gardesana dell'Acqua", deren Kapitän des Sees, der für die öffentliche Ordnung sorgte, mit seiner Garnison genau in Malcesine stationiert war. Die Ortschaft erhielt weitere Privilegien, die dann auch von den volgenden Herrschern anerkannt wurden. Mit dem Ende der Napoleonischen Zeit kam auch Malcesine unter die österreichische Regierung und dann, 1866, mit dem dritten Unabhängigkeitskrieg, zum italienischen Reich. Ende des 19. Jh., mit der Entwicklung der Elektrizität, wurde der Aril, nach Meinung einiger der kürzeste Fluss der Welt, zur Gewinnung von Wasserkraft genutzt. Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte sich auch Malcesine als Touristenzielort und das ist bis heute so geblieben.
Navene ist, vom Norden kommend, der erste Ortsteil von Malcesine. Der kleine Ort entstand schon in ältester geschichtlicher Zeit auf dem kleinen Strand am Fuße des Monte Altissimo. Von hier aus beginnen Wege, die zu den Schutzhütten der umliegenden Berge führen und so ist der Ort ideal für Trekkingliebhaber.

Über die Fraktion Molini Campagnola gelangt man nach Malcesine. Der Ort liegt langgestreckt auf einem Kap am Fuße des Monte Baldo. Wenn man durch den ältesten Teil der Ortschaft mit seinen charakteristichen schmalen und eckigen Gassen geht, die Seewinde daran hindern, das Dorf wegzublasen, gelangt man an die Spitze des Kaps, wo das Kastell fast dem Felsen zu entspringen scheint, dessen Formen es weiterführt. Es wurde auf dem Felsensporn steil über dem See errichtet und verteidigte die darunter liegende Bucht, den primitiven Hafen von Malcesine, der dann spatter zum Kastell gehörte, als der Ort sich einen breiteren und bequemeren Hafen zulegte. Der letze Ortsteil der Gemeinde is Cassone, bis vor wenigen Jahrzehnten war es ein Fischerdorf. Sehr eindrucksvoll ist der kleine Hafen mit dem charakteristischen Wachturm auf den eine Wohnung gebaut wurde. Genau hier entspringt der Aril oder Ri, ein Fluss im Kalkgestein, der von vielen für den kleinsten Fluss der Welt gehalten wird. Die kirche ist den Heiligien Benigno und Caro geweiht, die sich oben über diesem Ort in die Einsiedelei zurückgezogen hatten.
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MALCESINE am Gardasee Malcesine am Gardasee: Hotel, Camping, Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Privatezimmer