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Es ist eine der ältesten Siedlungen des Sees und wichtig seit der Neusteinzeit und dann in den folgenden Zeitaltern des Kupfers und der Bronze, so wichtig dass es in der Archäologie eine zeitliche Begrenzung mit Namen "Orizzonte di Peschiera" gibt. Viele Manufakturen aus der Neusteinzeit wurden in der Gegend des kleinen Sees von Frassino gefunden und weitere aus der Kupferzeit am Anfang des Mincioflusses, weil dort eine wichtige Station auf der Bernsteinstraße war, d. h. der Route, über die das Bernstein von der Ostsee bis zur Adria und dann weiter zum Ägypten der Pyramiden oder nach Griechenland, dem Land der trojanischen Kriege. Es wurden hier aber vor allen Dingen sehr viele Bronzegegenstände gefunden, so viele, dass man dachte, zur Bronzezeit sei hier ein Produktionszentrum gewesen. Unter den Namen Arilica, vielleicht auf der Fluss bezogen, war es auch zu römischer Zeit ein wichtiges Zentrum, weil es an der Via Gallica lag, und außerdem war es Sitz von Bootsgesellschaften.
Mit der Völkerwanderung fanden in dieser Gegend wichtige Kriege und Ereignisse statt, zum beispiel hat hier Papst Leone Etzel angehalten. Vielleicht wurde gerade zu dieser Zeit eine primitive Festung gabaut: ein Turm aus wieder verwerteten Steinen und von einem Graben umgeben.
In einem Dokument aus langobardischer Zeit wird Arilica als "civitas" zitiert, also als Zentrum mit einer gewissen Bedeutung.
Man weiß nicht genau, wann aus Arilica Peschiera geworden ist, aber wahrscheinlich war es zur Karolinger Zeit, als die Fischereirechte aufkamen, die vom Kaiser an die Feudalherren oder an mächtige religiöse Institutionen vergeben wurden.
Hier gab es feste Anlagen für den Fischfang an der Mündung des Mincio, die dann dem Ort den Namen gaben. Peschiera präsentiert sich auf dem Plan noch immer als Fünfeck, durch das der Mincio fließt und das von Wasser umgeben ist.
An jeder Spitze des Fünfecks liegt eine Bastion und es gibt zwei Eingangstore: Porta Verona und Porta Brescia. Wenn man durch Porta Verona hineingeht, sieht man auf der rechten Seite die Werft aus österreichischer Zeit, geschützt durch Kasematten heute wird sie für die Linienschiffe genutzt. Porta Verona (1553) wurde nach einem Entwurf von Michele Sammicheli gebaut. Das Tor hat eine wuchtige Struktur aus rechteckigen Steinquadern, die eine Reihe von Lisenen bilden und einen Fries halten.
Zwischen den Lisenen öffnen sich drei Durchgänge: ein zentraler für die Wagen und zwei seitliche für die Fußgänger, die früher all emit einer Zugbrücke ausgestattet waren. Im Innern sind zwei von massiven Gewölben gestützte riesige Kamine für die Wachhabenden. Über Via Roma (1558).
Sie ist weniger aufwendig verarbeitet als Porta Verona, die als Kavalier
der Mauern aufragt, diese ist in die einfriedungsmauer eingebaut
Peschiera am Gardasee
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