Wegen des Fischereichtums
war Riva schon in vorgeschitlicher Zeit bewohnt und war das römische
"Ripa", das heißt, der äußerste Rand des Sees. Am Fuße des Monte Rocchetta
(1520 m) gelegen und geschützt durch den Monte Brione (376 m) war
der Ort schon zu römischer Zeit aufgeblüht, das bezeugen die vielen
Sarkophage und Inschriften.
Darunter ist eine aus dem 2. Jh. n. Chr. die das Schiffahrts-Kolleg nennt, die Zunft von Bootsfahrern, die Waren und Personen auf dem See transportierten.
Sicher wurde wenigstens ein Teil des Territoriums in langobardischer Zeit zum Königlichen Hof. Im 10. Jahrundert gab Kaiser Heinrich II es dem Bischof von Verona als Lehen, während Konrad II, der Salier, es im darauf folgenden Jahrundert bei seiner Neuordnung der Lehensgüter, endgültig dem Prinzen und Bischof von Trient zuwies, welcher es im 13. Jh. an die Skaliger Zeit kam es unter die Kontrolle der Visconti in Mailand, um dann ein Streitobjekt zwischen Mailand , Trient und Venedig zu werden, bis es von zuletzt genannter 1440 erobert wurde.
Nach dem Krieg vom Cambai, im Jahre 1509, kam es unter die Kontrolle von Kaiser Maximilian I, der es auf seiner ewigen Geldsuche an den Bischof von Trient abtrat.
Von dem Moment an folgte Riva dem Schicksal Trients: 1815 wurde es aufgrung des Traktats von Wien an die Österreicher gegeben und seit Ende des 1. Weltkriegs ist es italianisches Gebiet.
Es gab nur eine kleine Ausnahme während des 2. Weltkrieges, als es, von 1943 bis 1945, zusammen mit den Provinzen Bozen und Belluno zum Alpenvorland gehörte, oder auch zum Territorium des Großdeutschen Reiches.
Riva del Garda am Gardasee
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