Urlaub in Salò: Informationen über Hotels, Ferienhaus, Ferienwohnungen, Appartements und Bauernhof in Salò am Gardasee
Das Städchen kontrolliert den nach ihm benannten Golf, eine lage Bucht, die ein geschütztes Ambient emit einem besonders milden Klima bildet und wo sich bestimmt seit prähistrorischer Zeit Ansiedlungen befanden.
An den Fuß des Berges von San Bartolomeo gelehnt, war Salò das römische Salodium, von dem die Nekropole ausgegraben wurde und von dem man noch wiederverwendete Überreste an den Gebäuden findet. In mittelalterlicher Zeit wurde eine shr lange Verteidigungsmauer mit zwei Toren an ihren Enden geabut: heute das Tor der Uhr und das Tor von Carmine. Wärend der Belle Époque wurde diese Gegend ein idealer Winteraufenthaltsort für reiche Bürger, besonders für die aus dem Norden Europas, die sich vom milden Klima und den Mineralwasserquellen angezogen fühlten (hier in Salò befindet sich die Fonte Tavina). Es wurden elegante Villen gebaut, von denen viele vom Herbst 1943 bis zum Frühjahr 1945 von den faschistischen Hierarchen bewohnt wurden.Die Soziale Republik, ein faschistischer Versuch den angloamerikanischen Vormarsch zu stoppen, hatte nämlich in dieser Gegend die verschiedenen Ministerien: in Salò war unter anderem der Sitz des offiziellen Pressebüros der Regierung, sogar die Republik selbst erhielt den Zusatz von Salò, angesichts der Tatsache, dass die offiziellen Mitteilungen hier herausgegeben wurden. Salò ist heute eine der größten Handels und Touristenzentren an der Westküste des Gardasees. Das Städtchen entwickelt sich entlang drei Hauptstraßenachsen: der Uferstraße, der mittleren Straße und der oberen Straße, die längsder antiken Mauern verläuft.
Alle drei führen zur jetzigen Piazza Vittorio Emanuele II. Der Ortsteil der "Ciodera": hier gab es in der Vergangenheit Werke, in denen Nägel hergestellt wurden. Das zu Brescia gehörende Seeufer war für die Eisenbearbeitung bekannt, sodass es seinen Namen "alla bresciana" einem besonderen Nageltyp gab. Wenn man durch diese Gassen geht, kann man schöne Arkaden, Verstärkungsbögen, die Häser im oberen Bereich verbinden, große Simse aus Stein, dekorierte Kranzgesimse, die einen gewissen Wohlstand der Bewohner von Salò in den vergangenen Jahrhunderten erkennen lassen.
Wenn wir weiter gehen, kommen wir zum Ortsteil von Sant'Antonio, er wurde nach der Kirche, die sich hier befindet, benannt. Im 15. Jh. hieß der Ortsteil bissone und dann San Marco, wegen der Präsenz des Wappens, zuerst der Visconti und dann von Venedig, in einem Gebäude desselben Ortsteils. Auch die teilweise in eine neue Wohnlage eingebauten Überreste eines Gebäude s aus mächtigen Steinblöcken vom antiken römischen Salodium sind interessant.
Auf der Südseite der Piazza liegt die Rückseite der Loggia, wo der Sitz der Magnifica Patria untergebracht war. Man erkennt eine ursprünglich mit Fresken versehene Nische, in der sich der Mechanismus der Uhr befand. Die Uhr un die Glocke darüber waren unentbehrlich für die öffentlichen Versammlungen zu einer Zeit, in de res keine Privatuhren gab. In der Loggia befinden sich Freskenstücke aus der Zeit vor dem Erdbeben und Wappen von den der Magnifica Patria angehörenden GEmeinden aus der Zeit nach der Restaurierung. Außerdem wurden hier ein Löwe von San Marco, ein Engel mit Schriftrolle und ein im bauhandwerk des 16. Jh. benutzes Normalmaß eingemauert. Die Vorderfassade zeight zum Seeufer. Daneben ist das Rathaus, es wurde ebenfalls nach dem Erdbeben 1901 errichtet, und der Viktoriaplatz mit dem Denkmal zu Ehren der Gefallenen im 1. Weltkrieg. Hier befindet sich die Mole, wo der Dampfer anlegt, der in der Sommersasison Salò mit den anderen Orten an der Küste verbindet.
Die Uferstraße, wie wir sie hute sehen, geht aus dem Wiederaufbau der vom Erdbeben im Jahre 1901 beschädigten Gebäude hervor und aus der Entstehung der Mole, denn früher standen die Häuser direct am Wasser. Hier fand eine der charakteristischen Arbeiten des antiken Salò statt: das Beichen des Leinenfadens. Dieser wurde vor der Entwicklung des chemischen Prozesses Ende des 19. Jh. gebleicht indem die Docken wiederholt zunächst in eine ausAsche gewonnene Lösung und dann in Seewasser geaucht wurden, um sie zuletzt auf den Ufersteinen in die Sonne zu legen. Salò war berühmt für diese Bearbeitungsmethode und sein Zwirn wurde nach ganz Europa exportiert.
Salò am Gardasee
Salò am Gardasee: Hotel, Camping, Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Privatezimmer