Schon in prähistoricher Zeit gab es hier eine in seichten Gewässern
errichtete Pfahlbausiedlung. Es wurde dann das römische, durch mächtige
Türme charakterisierte "Castrum Turrium".
Diese Türme waren dank des erlesenen hisigen Marmors (dem Mandorlato) geabut worden und überwachten dei Via Benacensis, die das Etschtal (Caprino) mit dem oberen See verband. Es gab dann eine Reihe von Völkerwanderumgen, vorwiegend Raubzüge, bis zu den Langobarden, die sich hier niederließen und sich das Territorium unter den verschedenen Gruppen (Familien) aufteilten. Unter den Franken gehörte Torri zu der "Judicaria Gardense", ein Areal mit bestimmten Autonomien, das die langobardische Unterteilung wieder aufnahm. Der Ort erlebte 905 einen ruhmreichen Moment, als König Berengar, nach der Flucht aus Verona, hier Unterschlupf suchte und von hier aus sogar 6 Urkunden zu Gunsten seiner Anhänger gegen Ludwig von Burgund vergab. Aus dieser Zeit stamen noch eine erste Verteidigungsmauer und ein Kastell.
Im Jahre 1100 gehörte Torri zu "Contea del Garda", die Heinrich II gegründet hatte und die einen Teil der Länder der antiken Judicaria ausmachte. 1156 begann die Gebietsausweitung der Veroneser am See und deren Überwachung wurde 1193 endgültig.
Als die Della Scala am Ende ihrer Herrschaft ihre Besitztümer zu verteidigen suchen, wurden auch das Schloss und die Mauern von Torri verstärkt, indem ein befestigter Anlegeplatz zur Kontrolle des Sees eingerichtet wurde, denn der Ort lag auf der Hälfte des Weges zwischen Sirmione und Malcesine.
Torri war dann Teil der "Gardesana dell'Acqua", der übergemeindlichen Istanz, die ins Leben gerufen wurde, um die gemeinsament Interessen der Länder der antiken Contea del Garda zu wahren, die zur venezianischen Zeit zuch die Regierung von Venedig vertrat.
Ein weiteres wichtiges Datum in der Geschichte des Ortes ist das Jahr 1452, als die Bewohner der kleinen Stadt zusammen mit denen von Garda und Sirmione, die Fischerreirechte von den Grafen Becelli aus Costermano kauften und so die "Corporazione degli Originari" ins Leben riefen.
Für Sirmione war das Fischereigebiet aber zu weit entfernt und unbequem, sodas es diese Rechte später wieder abgab, Garda bewahrt sie stolz und reicht sie innerhalb der ursprünglichen Familien weiter; das von der Pest 1630 dezimierte Torri weitet diese Rechte auf alle Bewohner der Gemeinde aus. Für den Rest ist die Geschichte von Torri den Geschehnissen der Gegend gefolgt, bis das Städtchen zum Touristenzielort unserer Tage wurde.
Der Ortsteil Pai hat wahrscheinlich seinen Namen von der Reihe von Pfählen, die einmal zum Schutz des Hafens aufgestellt wurden oder vielleicht von den Pfählen einer Pfahlbausiedlung. Der Ort ist in zwei Teile geteilt, einen in den Hügeln und einen am See.
Diese Türme waren dank des erlesenen hisigen Marmors (dem Mandorlato) geabut worden und überwachten dei Via Benacensis, die das Etschtal (Caprino) mit dem oberen See verband. Es gab dann eine Reihe von Völkerwanderumgen, vorwiegend Raubzüge, bis zu den Langobarden, die sich hier niederließen und sich das Territorium unter den verschedenen Gruppen (Familien) aufteilten.
Unter den Franken gehörte Torri zu der "Judicaria Gardense", ein Areal mit bestimmten Autonomien, das die langobardische Unterteilung wieder aufnahm. Der Ort erlebte 905 einen ruhmreichen Moment, als König Berengar, nach der Flucht aus Verona, hier Unterschlupf suchte und von hier aus sogar 6 Urkunden zu Gunsten seiner Anhänger gegen Ludwig von Burgund vergab. Aus dieser Zeit stamen noch eine erste Verteidigungsmauer und ein Kastell.
Im Jahre 1100 gehörte Torri zu "Contea del Garda", die Heinrich II gegründet hatte und die einen Teil der Länder der antiken Judicaria ausmachte. 1156 begann die Gebietsausweitung der Veroneser am See und deren Überwachung wurde 1193 endgültig.
Als die Della Scala am Ende ihrer Herrschaft ihre Besitztümer zu verteidigen suchen, wurden auch das Schloss und die Mauern von Torri verstärkt, indem ein befestigter Anlegeplatz zur Kontrolle des Sees eingerichtet wurde, denn der Ort lag auf der Hälfte des Weges zwischen Sirmione und Malcesine.
Torri war dann Teil der "Gardesana dell'Acqua", der übergemeindlichen Istanz, die ins Leben gerufen wurde, um die gemeinsament Interessen der Länder der antiken Contea del Garda zu wahren, die zur venezianischen Zeit zuch die Regierung von Venedig vertrat.
Ein weiteres wichtiges Datum in der Geschichte des Ortes ist das Jahr 1452, als die Bewohner der kleinen Stadt zusammen mit denen von Garda und Sirmione, die Fischerreirechte von den Grafen Becelli aus Costermano kauften und so die "Corporazione degli Originari" ins Leben riefen.
Für Sirmione war das Fischereigebiet aber zu weit entfernt und unbequem, sodas es diese Rechte später wieder abgab, Garda bewahrt sie stolz und reicht sie innerhalb der ursprünglichen Familien weiter; das von der Pest 1630 dezimierte Torri weitet diese Rechte auf alle Bewohner der Gemeinde aus. Für den Rest ist die Geschichte von Torri den Geschehnissen der Gegend gefolgt, bis das Städtchen zum Touristenzielort unserer Tage wurde.
Der Ortsteil Pai hat wahrscheinlich seinen Namen von der Reihe von Pfählen, die einmal zum Schutz des Hafens aufgestellt wurden oder vielleicht von den Pfählen einer Pfahlbausiedlung. Der Ort ist in zwei Teile geteilt, einen in den Hügeln und einen am See.
Torri del Benaco am Gardasee: Aktivurlaub
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