Urlaub in Toscolano-Maderno: Informationen über Hotels, Ferienhaus, Ferienwohnungen, Appartements und Bauernhof in Toscolano-Maderno am Gardasee
Im Ablagerungskegel des Wildbachs Toscolano, oder auch im durch die Ablagenrungen der Überschwemmungen dieses Flusses gebildeten Vorgebirge, entstanden zwei Ortschaften, eine diesseits und eine jenseits des Flusses, die an den jeweiligen Buchten liegen.
Sie haben sich 1928 verwaltungsmäßig zu einer GEmeinde zusammengeschlossen, behalten aber im Namen die alte Trennung. Bewohnt waren sie schon in der Anike und so sahen sie die Anpassung struskischer Völker und kamen danach unter römischen Einfluss. Von der römischen Zeit verbleiben Überreste von Tempeln und Villen und die hiesige Tradition, die hier das antike Benacum haben will, die Stadt, die dem See selbst in antiker Zeit seinen Namen gab und die dann durch eine schreckliche Überschwemmung ausgelöscht wurde.
Toscolano
Im nördlichen Teil der Halbinsel, jenseits des Flusses, lag schon zu etruskischer Zeit, der Name selbst lässt es vermuten, der Ort Toscolano.
Aus der etruskischen Epoche wurden Überreste eines Tempels gefunden. Zu römischer Zeit wurde Toscolano von der Adelsfamilie Nonii auerwählt für den Bau ihrer grandiosen Villa, die so augedehnt war, dass man an eine Stadt denken konnte.
Toscolano war eine der ersten Pfarrgemeinden des Gardasees, der Ort erfuhr eine stake Entwicklung ab dem 14 Jh., als man began, die Antriebskraft des Flusses für die Eisenschmiedearbeiten und die Papierherstellung zu nutzen, wofür Toscolano schnell besonders renommiert war. Noch heute ist vor Ort eine Papierfabrik tätig.
In der Nähe des Eingangs dieser papierfabrik kann man noch Reste von Mosaikfussböden und Mauerstrukturen der graniosen römischen Villa erkennen, die wahrscheinlich durch eine riesige Überschwemmung zersört wurde.
Die Villa schloss auch die beiden bereits vorhandenen Tempel mit ein, einer war auf einem etruskischen Tempel gebaut und Zeus Ammon geweiht, der andere war Bacchus geweiht.
Maderno
Sicher war diese Ort schon im 6.Jh. von Wichtigkeit, al ser die Reliquien des heiligen Einsiedlers Ercolano zur Aufbewahrung erhielt, spatter war er auch an der Spitze der Magnifica Patria, der Union der Küstengemeinden unter Brescia. Im 10. Jh. entstand hier ein Kastell zur Verteidigung und zur gleichen Zeit erlangte der Ort einige Privilegien vom Kaiser Otto aus Deutschland. Wenn man von Gardone kommt, sieht man Palazzo Bulgeroni mit seinem charakteristichen ekkigen kleinen Turm. Das Gebäude heißt auch Villa Lucia und war, traditionsgemäß, die Außenseiterin der großen Villa der Familie Gonzaga, die als Liebestreffpunkt genutzt wurde.
Toscolano/Maderno am Gardasee: Aktivurlaub
Toscolano/Maderno am Gardasee Informationen zu Hotel, Ferienwohnungen, Ferienha¤user und Privatezimmer