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DEINE FERIEN AM GARDASEE - Kontakt Direkt Gardasee

als an diesem Ort wirklich noch das Meer war: der Ozean von Thetis Dieser Ozean teilte die beiden großen aus dem Meer ragenden Erdblöcke: Laurasia im Norden und Gondwana im Süden... Danach hinterließen eine Folge von 5 großen und mehreren kleinen Eiszeiten mit den entsprechenden Schmelzperioden enorme Geröllmassen, die eine Reihe von Moränenhügeln bildeten. Diese Hügel behinderten den freien Fluss des Wassers und so entstand del Gardasee, der jetzt ca. 50 km lang un mehr als 17 km breit ist, mit einer maximalen Tiefe von 350 m. Der Hauptzufluss ist der Sarca, mit einigen kleineren Bächen und unterirdischen Thermalwasserquellen (die bekannteste ist die Fonte Bojola in der Nähe von Sirmione), der einzige Abfluss ist der Mincio, der von Peschiera zum Po führt.

Der See ist in zwei Unterwasserbecken geteilt, die durch eine unter Wasser liegende, von Sirmione bis San Vigilio gehende Felsenschwelle voneinander getrennt sind. Die Wassermenge von fast 50 Kubikkilometern und die Bergkette, die vor den Nordwinden schützt, mildern das Klima in der Gegend, das im Winter Mittelwerte von 12/14°C und im Sommer von 24/26°C erreicht. Dadurch wächst eine Vielfalt von Pflanzen und Blumen, besonders auf dem Monte Baldo befinden sich Sorten, die vom Ölbaum und von den für das Mittelmeerklima typischen Zitrusfrüchten bis zu den Tannen und sogar den kleinen Bergkiefern, den Rhododendron und anderen Bergblumen gehen, die man normalerweise viel weiter im Norden findet, deshalb ist der Monte Baldo auch als "Botanischer Garten Europas" bekannt. Reste von Werkzeugen aus Feuerstein und Grafit in den höheren Regionen und zahlreiche Reste von Pfahlbausiedlungen aur der Anwesenheit des Menschen in diesem Gebiet seit der prähistorischen Zeit.

Als Kontaktpunkt für unterschiedliche Völkern, haben sich am See Bevölkerungsgruppen venetischen, rätischen, gallischen und etruskischen Ursprungs angesiedelt. Dank der Flussverbindungen bestand auch die Verbindung zur Welt jenseits del Alpen im Norden und zu den Mittelmeerländern im Süden. Vom 2. Jh. V. Chr. an began lansam die Romanisierung des Territoriums, die noch durch den Bau der Via Postumia weiter im Süden, der Via Gallica, die den See berührte, und einem feinen Straßennetz, das es mit Verona, Brescia und dem Norden verband, begünstigt wurde.

DEINE FERIEN AM GARDASEE

Diese Straßen waren aus militärischen Gründen entstanden, sie erleichterten jedoch auch den Handel und die Tauschgeschäfte und brachten die Kultur der Römer hierher. Mit der Lex Roscia, einem Gesetz, das den Völkern zwischen Po und Alpen die rö Mische Staatsangehörigkeit zuerkannte, wurde das Territorium im Jahre 49 v. Chr. zwischen den Gemeindebezirken Verona un Brescia aufgeteilt. Die Römer majestätischer Villen.

Mit dem Ende des römischen Imperiums und mit den barbarischen Invasionen wurden diese Villen und die Ortschaften an der Küste entweder befestigt oder verlassen, um sich an Orte in den Hügeln, die leichter zu verteidigen waren, zurückzuziehen. Die Gebiete wurden zu Gunstenvon Adeligen und religiösen Einrichtungen feudalisiert, diese waren teilweise weit entfernt wie das Kloster von San Martino in Tours in Frankreich. Es entstanden einige der aktuellen Namen: der See selbst, ursprünglich Benacus gennant, wird zum Gardasee,

von "Wald" (auch wenn man sich diesen wegen der von den Züchtern vorgenommenen Abholzungen nur schwer mit Wald bedeckt vorstellen kann). Mit der Krise der Feudalherrschaft beginnt die Veräußerung der Güter, die in einigen Fällen von den Ortsansässigen selbst gekauft wurden, welche zur Erlangung von Autonomie und Fischereirecht mit Steuern belastet wurden. Dank dieser Autonomie fanden aus den umliegenden Städten Geflohene und auch Kertzergruppen wie die Katharer, die Albigenser usw. Unterschlupf. Oft wurden diese Rechte, die in einigen Fällen noch heute existieren, auch von den wichtigsten Städten respektiert (Verona, Brescia und Trient) und ganz langsam übernahmen diese die Kontrolle über das gesamte Territorium, wo sie Schlösser und Burgen bauten.

GARDASEE DIREKT KONTAKT

Der Einfachheit halber ging das Gebiet im Norden an den Grafen und Bischof von Trient, die Skaligerherrschaft besetzte hautpsächlich den Veroneser Anteil des Sees, während sich am gegenüber liegenden Ufer die Visconti aus Mailand behaupteten, denen es infolge des Zerfalls der Skaliger für kurze Zeit gelang, die Kontrolle über den ganzen See zu erlangen.

In diese Auseinandersetzungen mischten sich die Venezianer ein, die sich wegen der Geschäftskrisen mit dem Orient im Landinnern aubreiteten. Im 15. Jh. Erlangten die Venezianer die Kontrolle über das gesamte Gebiet und provozierten die Reaktion des Kaisers Maximilian von Österreich und die anderer Mächte, die sic im Bund von Cambrai zusammenschlossen und denen es zu Beginn des 16. Jh. gelang, Venedig zu schlagen, das dabei den nördlichen Teil des Sees verlor.

Dieser Zustand hielt bis Ende des 18. Jh. an, bis Napoleon mit seiner Italiencampagne das Gebiet in eine Reihe von Schlachten verstrickte (die von Rivoli ist wohl die bekanntste) und das Gleichgewicht von Jahrhunderten zerstörte; er bildete zunächst die Zisalpinische Republik und dann das Italienische Reich.


KONTAKT DIREKT GARDASEE

Am Ende der napoleonischen Zeit übernahm Österreich die Kontrolle. Da das Gebiet an die Poebene grenzt und reich an Hügeln ist, die sich zur Verteidigung eignen, spielten sich hier die größten Schlachten während der Unabhängigkeitskriege ab: Pastrengo, Peschiera, San Martino, Solferino, Custoza, usw. Mit dem Zweiten Unabhängigkeitskrieg im Jahre 1859 fiel der lombardische Teil des Sees unter piemontesische Kontrolle und darauf wurde im Dritten Unabhängigkeitskrieg 1866 auch der venetische Anteil italienisch.

Erst nach dem Ersten Weltkrieg warden die Ortschaften um den See zur bevorzugten Residenz del Minister der Sozialen Republik, so dass diese als "Republik von Salo" bekannt wird. Zur Zeit spiegelt der See diese historischen Begebenheiten in seiner politischen Unterteilung in drei Regionen wider (Lombardei, Südtirol und Veneto), doch wegen ihrer gemeinsamen Probleme sind alle Länder des Sees in einer Gemeinschaft zusammengeschlossen (Gemeinschaft des Gardasees).

ORTE AM GARDASEE

Bis zum Ende des 19. Jh. und zu Beginn des 20. Jh., als die Eisenbahnstrecke Mailand-Venedig von den Österreichern gelegt und anschließend die Uferstraßen gebaut wurden (die westliche Gardesana wurde erst 1930 fertiggestellt), war der Schiffsverkehr auf dem See die bequemste Art, manchmal auch die einzige, um von einem Ort zum anderen zu gelangen. Noch heute nehmen die Ansässigen lieber das Boot als das Auto. In den letzten Jahren kam es durch den Tourismus zu einem neuen Lebenssystem. Es bleiben jedoch Fischerfamilien erhalten, und gerade Dank dem Tourismus sind landwirtschaftliche Produkte wie Öil und Wein weltweit bekannt geworden.


Gardasee - Lake Garda - Lago di Garda


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