Madonna della Corona ist ein Wallfahrtsort nahe dem Ort Spiazzi im Veneto in Italien. Mit einer Höhe von 773 m s.l.m. ist er der höchstgelegene Wallfahrtsort Italiens, hoch über dem Tal der Etsch. Vorläufer des Ortes war vermutlich eine Eremitage. Der Malteserorden übernahm den Ort 1436. Im 15. Jahrhundert wurde auch bereits die erste Kirche in den Fels gebaut. Die Wallfahrtskirche und die sie umgebenden Gebäude wurden 1974–1978 restauriert.
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MADONNA DELLA CORONA

Madonna della Corona ist ein Wallfahrtsort nahe dem Ort Spiazzi im Veneto in Italien. Mit einer Höhe von 773 m s.l.m. ist er der höchstgelegene Wallfahrtsort Italiens, hoch über dem Tal der Etsch. Vorläufer des Ortes war vermutlich eine Eremitage.

Der Malteserorden übernahm den Ort 1436. Im 15. Jahrhundert wurde auch bereits die erste Kirche in den Fels gebaut. Die Wallfahrtskirche und die sie umgebenden Gebäude wurden 1974–1978 restauriert. Zu den Besonderheiten der Kirche zählt zum einen ihre Lage und Architektur: Sie wurde teils direkt in den Fels hineingebaut, die Westwand und Teile der Nordwand der Kirche bestehen aus Felsgestein.

Außerdem findet sich in der Kirche das „Standbild der Schmerzensmutter“, das von Malta aus seinen Weg in diese Kirche fand. Erreichbar ist die Kirche zum einen von Spiazzi aus (zirka eine halbe Stunde Fußweg), einem Ort im Monte Baldo-Massiv östlich des Gardasees.

Außerdem führt ein Wanderweg von Brentino im Etschtal hinauf zum Wallfahrtsort, bei dem knapp 600 Höhenmeter zu bewältigen sind.