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DEIN URLAUB AM GARDASEE 2010 |
Der Gardasee
Der Gardasee der wegen seiner
Weite und Unmäßigkeit oft an an Meer erinnert blickt auf eine reichhaltige
Geschichte zurück, die vor Millionen von jahren egann, als an diesem
Ort wirklich noch das Meer war: der Ozean von Thetis. Dieser Ozean
teilte die beiden großen aus dem Meer ragenden Erdblöcke: Laurasia
im Norden und Gondwana im Süden. Die Gegend des Gardasees befand sich
in einer Verwerfung zwischen der emporragenden venetischen Tafel und
dem tiefen lombardischen Becken.
Vor etwa 6 bis 5 Millionen Jahren, als der Mittelmeerspiegel sich
sekte, wuschen die Flüsse, die von den Alpen herabkamen, die Verwerfungslinien
aus und bildeten so tiefe Flusstaler, wie das des Comer Sees, des
Lago Maggiore, del Lago d'Iseo und des Gardasees, das mehr als 500
m tief ist.
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Danach hinterließen eine
Folge von 5 großen und mehreren kleinen Eiszeiten mit den entsprechenden
Schmelzperioden enorme Geröllmassen, die eine Reihe von Moränenhügeln
bildeten. Diese Hügel behinderten den freien Fluss des Wassers und
so entstand del Gardasee, der jetzt ca. 50 km lang un mehr als 17
km breit ist, mit einer maximalen Tiefe von 350 m. Der Hauptzufluss
ist der Sarca, mit einigen kleineren Bächen und unterirdischen Thermalwasserquellen
(die bekannteste ist die Fonte Bojola in der Nähe von Sirmione), der
einzige Abfluss ist der Mincio, der von Peschiera zum Po führt.
Der See ist in zwei Unterwasserbecken geteilt, die durch eine unter
Wasser liegende, von Sirmione bis San Vigilio gehende Felsenschwelle
voneinander getrennt sind. Die Wassermenge von fast 50 Kubikkilometern
und die Bergkette, die vor den Nordwinden schützt, mildern das Klima
in der Gegend, das im Winter Mittelwerte von 12/14°C und im Sommer
von 24/26°C erreicht. Dadurch wächst eine Vielfalt von Pflanzen und
Blumen, besonders auf dem Monte Baldo
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befinden sich Sorten, die vom Ölbaum und von den für das Mittelmeerklima
typischen Zitrusfrüchten bis zu den Tannen und sogar den kleinen Bergkiefern,
den Rhododendron und anderen Bergblumen gehen, die man normalerweise
viel weiter im Norden findet, deshalb ist der Monte Baldo auch als
"Botanischer Garten Europas" bekannt. Reste von Werkzeugen aus Feuerstein
und Grafit in den höheren Regionen und zahlreiche Reste von Pfahlbausiedlungen
aur der Anwesenheit des Menschen in diesem Gebiet seit der prähistorischen
Zeit.
Als Kontaktpunkt für unterschiedliche Völkern, haben sich am
See Bevölkerungsgruppen venetischen, rätischen, gallischen und etruskischen
Ursprungs angesiedelt. Dank der Flussverbindungen bestand auch die
Verbindung zur Welt jenseits del Alpen im Norden und zu den Mittelmeerländern
im Süden. Vom 2. Jh. V. Chr. an began lansam die Romanisierung des
Territoriums, die noch durch den Bau der Via Postumia weiter im Süden,
der Via Gallica, die den See berührte, und einem feinen Straßennetz,
das es mit Verona, Brescia und dem Norden verband, begünstigt wurde.
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